Simulation Based Engineering Sciences - Computational Medical Engineering

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Universitätszertifikat Computational Medical Engineering

„Simulationen auf der Grundlage von patientenspezifischen Daten bilden die entscheidende Basis einer optimalen Patientenversorgung. Mit Hilfe von Simulationen entwickelte Produkte zeichnen sich durch eine überragende Qualität aus, wodurch auch die Effizienz steigt, da Nebenwirkungen und Komplikationen vermieden werden."

Dr. med. Dr. med. dent. Lars Bonitz, wissenschaftlicher Leiter des Studienzertifikats

Im interdisziplinären berufsbegleitenden Kurzstudium erwerben die Teilnehmer medizinische und technische Kompetenzen, die ihnen als Basis für den erfolgreichen Einsatz von Simulation in medizinischen, medizintechnischen oder ergonomischen Anwendungen dient.

Das innovative Konzept wurde in Zusammenarbeit mit dem Zentrum Fort- und Weiterbildung der Universität Witten/Herdecke entwickelt.

Ihre Vorteile

  • Bessere Kommunikation zwischen Ärzten und Ingenieuren
  • Kenntnisse über die biomechanische Modellbildung
  • Zulassungsprozesse verstehen und durch Simulation vereinfachen
  • Variantenberechnungen mit realistischen Materialdaten und Lasten
  • Abschluss durch Universitätszertifikat mit ECTS-Punkten

 

Teilnehmerkreis

Das Zertifikatsstudium richtet sich an Ingenieure und Berufstätige mit technischer Vorbildung, die im Bereich Medizin oder Medizintechnik arbeiten. Darüber hinaus sind Unternehmen angesprochen, die ergonomische Produkte und Prozesse entwickeln und Ihre Mitarbeiter schnell und umfassend qualifizieren wollen.

Die individuelle Betreuung berücksichtigt sowohl die Interessen von Einsteigern in die Simulation als auch die von erfahrenen Umsteigern aus anderen Anwendungsgebieten.

Module & Inhalt

Modul 1: Medizinische Grundlagen für Ingenieure

Als Basis für die Simulation

  • kennen Sie die Struktur der menschlichen Knochen, Muskeln und Sehnen.
  • haben Sie einen Überblick über den Aufbau und die Wirkungsweise der wichtigsten Gelenke.
  • können Sie die Funktion des Herzens und Blutkreislaufes beschreiben.

Modul 2: Regulatory Affairs für die Entwicklung von Medizinprodukten

Für den effektiven Einsatz der Simulation

  • wissen Sie, welche Technische Dokumentationen benötigt bzw. eingereicht werden müssen.
  • können Sie eine Risikomanagement-Akte erstellen.
  • kennen Sie das EU-Medizinprodukterecht bezogen auf die Simulation.
  • haben Sie einen Überblick über die Möglichkeiten der Nutzung der Simulation in der CE-/FDA-Zulassung anstelle von klinischer Bewertung.

Modul 3: Biomechanische Simulation

Für die biomechanische Simulation

  • haben Sie eine Übersicht über den aktuellen Stand der Technik.
  • wissen Sie, wie die Modellbildung funktioniert und woher Sie Materialdaten erhalten.
  • kennen Sie das große Potential und Einsatzmöglichkeiten von Parameterstudien.
  • haben Sie an praxisrelevanten Fallstudien die Anwendung Ihres Wissens vertieft.

Studienabschluss

  • Universitätszertifikat / Certificate of Advanced Studies mit 15 ECTS-Punkten
  • Module schließen mit schriftlichen Prüfungen bzw. Projektpräsentation ab
  • Jedes Modul umfasst 5 ECTS und kann auch einzeln belegt werden.

Das Zertifikat kann mit weiteren Modulen zur Strömungssimulation oder strukturmechanischen Simulation aus dem esocaet Studies Programmen fachlich erweitert werden.

Dozenten

Univ. Prof. Dr. Wolfgang Arnold, Universität Witten/Herdecke

Fakultät für Gesundheit | Lehrstuhl für biologische und materialkundliche Grundlagen der Zahnmedizin

Dr. med. Dr. med. Lars Bonitz, Klinkum Dortmund gGmbH

Oberarzt mit Expertise in der Verwendung von simulativen Lösungen in der patientenspezifischen Therapie

Univ-Prof. Dr. Rolf Lefering, Universität Witten/Herdecke

Kommisarische Leitung des Institut für Forschung in der Operativen Medizin

Dr. rer. nat. Stefan Lehner, TÜV Süd – Product Service GmbH

Produktspezialist für nicht aktive Medizinprodukte

PD Dr. med. Ella A. Naumova, Universität Witten/Herdecke

Vertretung der Professur für biologische und materialkundliche Grundlagen der Zahnmedizin

Alexander Nolte, M.Eng., CADFEM GmbH

Experte für die numerische Simulation von biomechanischen Aufgabenstellungen

Dr. rer. med. Simon Sonntag, enmodes GmbH

COO des innovativen Design- und Engineering-Dienstleisters für Medizintechnik-Unternehmen

Format und Dauer

  • 1 Semester berufsbegleitend
  • 3 Module à 5 ECTS-Punkte
  • 5-6 Tage Präsenz je Modul
  • Wissenstransfer durch Projektarbeit
  • Kontinuierliche Begleitung durch die fachliche Leitung
  • Interdisziplinärer Unterricht durch Ärzte und Ingenieuren
  • Begrenzte Teilnehmerzahl
  • Studienstart immer zum Wintersemester

Hochschule & Campus

Universität Witten/Herdecke

Die erste private Universität Deutschlands entstand 1983 in Witten. Seither stehen der Studierende und seine Entfaltung individueller Neigungen und Potenziale im Mittelpunkt. In der Fortführung des Humboldtschen Bildungsideals versteht sich die Hochschule als unternehmerische Universität, im Sinne der Einheit von Forschung, Lehre und praxisnaher Erprobung. Die Idee der Gründer war es 1983, das Medizinstudium vom Kopf auf die Füße zu stellen: praxisbezogener und dies zu einem früheren Zeitpunkt. Das Ziel: Ärzte sollen den Menschen sehen und nicht allein nur den Fall. Heute funktioniert die neue Ärzte-Approbationsordnung nach dem Wittener Modell.

Weitere Informationen & Anmeldung

CAS CME

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Dipl.-Ing. (FH) Anja Höller, M.A.

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Zertifikatskurs

24. November 2017 - 16. Juni 2018 (16 Präsenztage)